Haus effizient sauber halten

Das Haus effizient sauber halten – ohne Putzfimmel oder Flusenfetischist zu werden

Das Haus reinigt sich nicht von allein und die neuen Heinzelmännchen wie Saug-, Wisch- und Fensterputzroboter sind auch nur bedingt effizient. Stattdessen gibt eis einige nützlich Tipps, die die Reinigungsarbeiten im Haus und Haushalt leichter machen. Sonst kann das Putzen ganz schön nerven, ist man fertig, kann man bereits wieder von vorn anfangen.

Wenn man die Arbeit vor sich herschiebt, entsteht bald ein Riesenberg, der keinen Spaß mehr macht. Regelmäßig ein moderates Pensum ist besser als gelegentliche Gewaltaktionen. Das Prinzip geht mit etwas Übung im Haushalt über in Fleisch und Blut.

Nichts auf die lange Bank schieben – Weniger hilft viel

Die optimale Ausrüstung ist besonders wichtig. Dabei sollte man nicht viel Geld ausgeben und immer neue Sachen ausprobieren. Geld sparen, heißt wenige, aber die richtigen Haushaltshelfer zu kaufen. Das schon ebenfalls die Umwelt. Mit nur fünf Putz- sowie drei Waschmitteln ist alles sauber zu bekommen.

Putzen und Pflegen

Für den einen muss alles blitzen und blinken, den anderen stört etwas Staub nicht. Es geht natürlich ohne zu putzen auf Dauer nicht. Sonst bleiben wir nicht gesund. Aber man sollte sauber und hygienisch nicht verwechseln mit keimfrei und steril. Vergessen Sie die Slogans aus der Werbung. Verlassen sich besser auf Augen und Nase.

Wenn Sie für jedes Material ein eigenes Putzmittel kaufen, sind es bald zehn oder mehr. Mehr als fünf brauchen Sie aber nicht. Glauben Sie nicht, dass Sauberkeit frisch duften muss. Dieser Irrglaube existiert nur in unseren Köpfen dank langjähriger

Produktwerbung. Sauberkeit riecht nicht. Das Haus ist effizient sauber, wenn sie die richtigen Mittel an den richtigen Stellen einsetzen.
Universalreiniger arbeiten mit Tensiden, die sich anlagern an Schmutzpartikeln und diese ablösen. Sie gehören sparsam ins Putzwasser für abwaschbaren Oberflächen, einschließlich Fußböden. Unverdünnt lösen Sie angetrocknete fetthaltige Verschmutzungen wie am Herd oder Dunstabzug.

Essigreiniger enthalten Säure, die säurelösliche Verunreinigungen beseitigt wie Kalkablagerungen oder Urinstein. Alternativ geht auch ein schonender
Reiniger mit Zitronensäure. Essig- und Zitronensäure wirken im Bad und in der Küche. Unverdünnt weichen Sie damit Kalkverkrustungen ein.
Scheuermittel wie Scheuermilch enthält neben Farb- und Duftstoffe und Tenside schonende Schleifpartikel, die ein Verkratzen von Oberflächen vermeiden. Darin sind Körnchen aus Kreide oder Quarz, enthalten. Sie sind effizient und effektiv gegen stark anhaftende Verunreinigungen im Bad und in der Küche.

Geschirr- und Handspülmittel sind neutral oder schwach sauer. Sie enthalten wie Universalreiniger Tenside gegen fetthaltigen Schmutz und zusätzlich Alkohol sowie Hautpflegesubstanzen. Die Spülmittel lösen Speisereste von Geschirr ab und reinigen auch Oberflächen. Meist bleiben nach dem Trocknen Schlieren zurück.
WC-Reiniger sind meist zähflüssig und schwach sauer. Sie lösen mit Säuren und Tensiden Urinstein und Kalk. Diese alkalischen Produkte bleichen und töten Keime. Sie wirken am besten an Innenseite und Rand des Toilettenbeckens nach einer halben Stunde Einwirkung und Abschrubben mit der Klobürste.

Nicht brauchen Sie Edelstahlreiniger, Badreiniger, Kochfeldreiniger, Backofenreiniger und Glasreiniger.

Schmutz und Staub

Er liegt als Staub lose auf Möbeln oder klebt auf dem Boden als Fleck oder er prangt auf der Armatur als Kalkspur. Mit etwas Muskelkraft und einem Lappen, Schwamm oder Mopps nehmen Sie den Schmutz auf und lösen ihn mit Bürste, Radierer oder Scheuervlies ab, ohne den Untergrund zu beschädigen durch zu viel Wasser sowie starkes Schrubben.
Staubtücher sind aus weicher Baumwolle. Die aufgeraute Oberfläche bindet viel Staub auf glatten Flächen. Besser sind Tücher aus feinen Mikrofasern sowie Staubfangtücher. Alternativ sind Staubwedel und -magneten. Sie werden nur trocken verwendet ohne Staub von Möbeln oder Deko Objekten aufzuwirbeln. Nach Gebrauch kann man sie draußen ausschütteln.

Klassische Waffel- und Spültücher aus Baumwolle sind geeignet für das Geschirr. Sie sind saugstark und sie fusseln nicht. Gut sind ebenfalls Tücher aus Viskose und Schwamm- und spezielle Mikrofasertücher. Alternativ nutzen Sie Spülschwamm oder -bürste. Sie werden nass verwendet und lösen den Schmutz mechanisch. Nach Gebrauch trocknen Sie ihn und tauschen ihn aus, sobald er zu muffeln beginnt. Waschen Sie die Lappen bei 60 Grad.
Schmutz lösen Sie mit Mikrofasertüchern aus Polyester oder Polyamid. Sie fusseln nicht und sie binden viel Schmutz, wenn Sie eine Oberfläche nicht einfach entstauben, sondern gründlich reinigen wollen. Sie wirken am besten leicht angefeuchtet bei fett- und wasserlöslichem Schmutz. Sie laden sich statisch aufladen und ziehen zusätzlich Schmutz an. Bei glatten Flächen verwenden Sie feine, glatte Mikrofasertücher.

Bei Fußböden verwenden Sie grobe Baumwolllappen. Die Fasern schließen viel und gröberen

Schmutz ein. Ohne zu fusseln und einfacher zu handhaben ist ein Wischgerät mit Mopp. Sie saugen oder moppen nur vorher bei größeren Verschmutzungen. Sonst nutzen sie einen ausgewrungenen Wischlappen wischen die Böden leicht feucht.

Ein Allzwecktuch ist meist aus Mikrofasern oder aus Viskose-Vlies, die
extrem saugfähig sind. Sie kratzen und fusseln nicht. Verwenden Sie sie trocken oder feucht gegen feinen und groben Schmutz außer auf Fußböden (nicht grob genug).

Bürsten und Schwämme brauchen Sie für groben Schmutz. Bürsten sind je Einsatzzweck härter oder weicher sowie länger oder kürzer, aus Natur-, Synthetikfasern oder Metalldraht. Die Borsten müssen immer weicher sein als die Oberfläche. Kratzer können auch Schwämme hinterlassen mit Kunststoffvlies. Achten Sie auf die unterschiedlichen, farblich erkennbaren Härtegrade.

Fazit

Kleinere Portionen der Reinigung machen mehr Spaß. Regelmäßiges Abstauben verhindert eine Schmutzschicht. Mit fünf Reinigungsmitteln und ein paar Tüchern, Bürsten uns Schwämmen sowie einem Mopp kommen Sie aus. Sie Saugen, wenn nötig und Wischen leicht feucht.

Frohes Schaffen!